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Das Schulprogramm am Comenius-Gymnasium in seiner Entwicklung

Übersicht Schulprogramm

Als einziges Gymnasium am Ort hat das Comenius-Gymnasium schon traditionell immer eine große Verpflichtung gehabt, nämlich in der Breite auf das Abitur vorzubereiten und die Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu garantieren. In dieser Tradition haben sich drei Säulen entwickelt, die zur Zeit das Gesicht unserer Schule prägen. Das Schulprogramm, wie es zur Zeit besteht, ist gewachsen in der Zusammenarbeit mit den Fachkonferenzen, der Lehrerkonferenz, der Schulkonferenz und der Schulpro-grammgruppe. Lehrer, Eltern und Schüler haben sich an dieser Entwicklung beteiligt und deshalb können wir es stolz als unser gemeinsames Schulprogramm ansehen.

In der offiziellen Schulinspektion wurde es für gut erachtet und wir dürfen stolz darauf sein, dass uns ein ausgefeiltes und inhaltlich substantielles Schulprogramm attestiert worden ist.
Für jeden Interessierten wird ein Teil des Schulprogramms auf unserer Internet-Seite transparent, das ausführliche Schulprogramm mit der Würdigung aller Kolleginnen und Kollegen und allen Aktivitäten steht jedem Kollegen und auch Eltern in meinem Raum zur Verfügung und bei jeder offiziellen Darstellung unserer Schule (Vorstellung in der Stadthalle oder bei 5er-Eltern) wird dieses Schulprogramm aktualisiert.

A: Die Naturwissenschaften
Das Schulprogramm ist entstanden aus dem gemeinsamen Bedürfnis aller am Schulleben Beteiligten, ein optimales und machbares Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler zu erstellen, wobei der Unterricht immer als zentrales Anliegen gewertet wurde.

Da ist zum einen die naturwissenschaftliche Säule mit den Fächern Chemie, Biologie, Mathematik und Physik. In den letzten Jahren haben wir großen Wert darauf gelegt, den Schülerinnen und Schülern Leistungskurse in der Oberstufe in allen vier Fächern zu garantieren. Dies haben wir geleistet trotz kleiner Schülerzahlen und waren bereit, dafür den Preis zu zahlen, dass andere Kurse relativ hohe Schülerzahlen hatten. Die Kooperation mit dem Gymnasium in Oer-Erkenschwick soll dafür sorgen, dass unseren Schülerinnen und Schülern auch auf lange Sicht ein Leistungskurs in Chemie und Physik gewährleistet wird. In der Mittelstufe haben wir im Differenzierungsbereich schon seit vielen Jahren die Fächer Chemie und Biologie vertreten.
Im Fach Chemie arbeitet Herr Sombek mit der Universität Göttingen und dem X-Lab zusammen und die Schüler der Leistungskurse fahren mit Unterstützung der Engelstiftung in das Labor, um dort eine Woche zu arbeiten. Zu dem Profil des Faches Chemie gehört es außerdem, dass eine Arbeits-gemeinschaft besteht, die mit den Grundschulen in Datteln kooperiert und bereits Grundschüler an zentrale naturwissen-schaftliche Fragestellungen heranführt. Da die Öffnung der Schule seit vielen Jahren ein großes Anliegen der Schulgemeinschaft ist, manifestiert sich diese Öffnung auch in der Kooperation mit heimischen Industrieunternehmen.

Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Universitäten haben sich jedoch nicht nur die Chemiker unserer Schule auf die Fahnen geschrieben, sondern auch die Biologen, die Kooperationspartner haben und auch mit der Stadt zusammenarbeiten. So ist der Schulgarten, das Biotop und die schulische Sorge für einen städtischen Bachlauf nur Teil des Biologieprofils. Bei dem Projekt “Klasse am Meer“ arbeiteten Schülerinnen und Schüler aus mehreren Jahrgangsstufen zusammen. Örtliche Naturschutzorganisationen übernahmen einen Teil der Vermittlung des Fachwissens am Meer und im Watt.

Bei dem Comenius-Projekt, bei dem es um die Bewältigung der Folgen des Bergbaus ging, leisteten die Biologen einen großen Anteil und arbeiteten mit Schülern aus Italien und Spanien zusammen. Das folgende Comenius-Projekt beschäftigt sich mit der Ressource Wasser. Hier besteht bereits eine Kooperation mit der Stadt. Angestrebt ist eine Zusam-menarbeit mit Stiftungen und Universitäten. Frau Eifert und Frau Degener sind Leiterinnen dieses Projektes, welches sich über drei Jahre erstreckt. Ziel ist es, in solchen Projekten nur Schülerinnen und Schüler zu beteiligen, die auch in außerunterrichtlicher Arbeit bereit sind, Mühe und Arbeit in das Projekt zu investieren.
Die Solar-Technik AG, unter der Leitung von Herrn Memering, hat das Fach Physik bereichert.
Der Bau der Solar-Anlage mit einem extra gegründeten Verein bedeutete eine gewaltige Anstrengung, die auch nachhaltig das Fach Physik und die Arbeitsgemeinschaft in Anspruch nimmt.
Wettbewerbe im Fach Mathematik ergänzen die Aktivitäten im naturwissenschaftlichen Bereich.

B: Die musisch-künstlerische Säule
Im musisch-künstlerischen Bereich hat das CGD eine sehr lange Tradition. Aus der Erkenntnis heraus, dass Lernen dann am besten verläuft, wenn die Entwicklung der emotionalen Bereiche des Menschen nicht vernachlässigt werden, gibt es schon seit Jahrzehnten die Theater- und Musicaltradition an unserer Schule. Zur Zeit sind es Herr Hachmann, Herr Werfling, Frau Koller, Herr Braas, Herr Goerigk, Herr Hansen und Frau Awadalla, die die Theater- und Musicaltradition aufrecht erhalten. Frau Wannagat hat schon einige erfolgreiche Produktionen der Kleinen der Schulöffentlichkeit vorgestellt. Stolz sind wir auf unsere Musikklassen, mittlerweile die zweite, die das Musikleben an unserer Schule beleben. Eine Fülle musikalischer Gruppen (z.B. Musical-AG), Chöre, selbstorganisierte Bands und Tanzgruppen gestalten ein lebhaftes Schulleben. Hervorzuheben ist die große Selbständigkeit von Schülern, die sich selber organisieren und ihre Aktivitäten zu erfolgreichen Aufführungen bringen.

Im Bereich der Kunst hat es die vergangenen Jahre außerunterrichtliche Aktivitäten gegeben, die auch von der Dattelner Öffentlichkeit gewürdigt wurden. Zu benennen ist da auch die Einbeziehung des Künstlers, Herr Eubel, der mit den Schülern außerhalb des Unterrichts arbeitet.

C: Die Sprachen
Die dritte Säule, die das Dach unserer Schule trägt, sind die Sprachen. Es wird, Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch und Lateinisch unterrichtet. Es gibt einen Austausch mit Frankreich und Spanien, eine Fahrt nach England, auf der auch Unterricht von Native-Speakern gegeben wird und die Lateiner fahren nach unserem Schulprogramm einmal im Jahr nach Trier auf den Spuren der Römer.
Im Bereich Französisch versuchen wir, guten Schülern eine Möglichkeit zu geben, besondere Französisch-Kenntnisse mit dem DELF-Programm zu erwerben, bei dem dieses Jahr zwanzig Schüler erfolgreich abgeschlossen haben. Wir sind also auch hier auf einem guten Weg zu excellenten Leistungen.

Im Fach Deutsch werden regelmäßig Literaturwettbewerbe klassenübergreifend angeboten und Lesewettbewerbe durch-geführt, die auch prämiert werden.
Ein Kooperation mit der Stadtbücherei sorgt dafür, dass die Kleinen mit Lesematerial in der Schule versorgt werden.
Das Zeus-Projekt mit der WAZ bringt unseren sprachlich interessierten Schülern die Möglichkeit, im Zeitungswesen Kenntnisse zu sammeln.
Eine Vernetzung von Partnerschulen, Comenius-Projekt und Austauschprogrammen ist beabsichtigt.

Die Basis guter Arbeit in der Schule wird dadurch mitbedingt, dass wir Konflikte und Störungen in der Schule wahrnehmen und mit diesen angemessen umgehen. Vorbildlich ist der Aufbau eines Beratungssystems, welches von Frau Ilgner koordiniert wird. Sechs Kolleginnen und Kollegen und eine Sozialarbeiterin übernehmen die Einzel- und Gruppen-beratung von schwierigen Schülern und können sich, gestützt durch das Kollegium den einzelnen Schülern in ihrem familiären Zusammenhang zuwenden. Sie arbeiten in einem ausgearbeiteten Netz von Hilfeorganisationen, den Beratungs-stellen, der Psychiatrie, den Psychologen und Psychiatern.
Den Beratungslehrern kommt Supervision zu und sie haben die Möglichkeit, sich fortbilden zu lassen.

Durch die Heterogenität unserer Schüler und durch die Verdichtung des Unterrichtsstoffs auf 8 Jahre, ist es immer notwendiger geworden, ein Förder- und Hilfsprogramm anzu-bieten. Hier führen wir das Programm „Schüler helfen Schülern, ein Programm, welches von Lehrern gestützt wird.
Durch die Maßnahmen der Landesregierung gezwungen, haben wir die Mittagspause eingerichtet und eine Möglichkeit geschaffen, in der Mittagspause in der Mensa zu essen. In dieses Konzept ist das Lernstudio eingefügt.

Nach der Mittagspause haben wir eine Hausaufgabenhilfe eingerichtet, die aber zur Zeit noch extensiv genutzt wird. Beim Nachmittagsprogramm arbeiten wir eng mit dem „Verein Recht auf Zukunft“ zusammen, der uns bei der außerschulischen Betreuung unterstützt.

Die Vernetzung von Gemeinde und Schule hat uns in den letzten zehn Jahren sehr bewegt.
Bei den Themenabenden (organisiert und durchgeführt von Herrn Sombek und Herrn Dr. Willert) werden hochaktuelle Themen von ehemaligen Schülern und Gästen aus der Stadt
diskutiert, beim Herbstfest organisieren Eltern, Schüler und Lehrer gemeinsam ein großes Fest mit Programm, beim Lichterfest strömen Tausende von Menschen in unsere Schule, um die Aktivitäten von Schülern und Lehrern zu bewundern.
Zudem gibt es die Verbindung zum Ruder- und Kanuclub und auch die Verbindung zu einem örtlichen Sportverein garantiert uns Fußballkurse für unsere Kleinen. Von großer Bedeutung ist die Kooperation mit der Musikschule, ohne die die Durchführung unserer Musikklassen nicht möglich wäre.

Unsere Erprobungsstufe ist eng mit den Grundschulen verknüpft. Gegenseitige Besuche und die Teilnahme an Konferenzen garantieren eine enge Verzahnung von Grund-schule und Gymnasium.

Da sich die äußeren Bedingungen in den letzten zwei Jahren stark gewandelt haben, ist es notwendig, die Schulentwicklung den veränderten Bedingungen anzupassen. Das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler sollte dabei jedoch im Mittelpunkt stehen.

Als wir vor einigen Jahren unser Schulprogramm überarbeitet haben, entschieden wir uns dafür, den christlichen Glauben als eine Grundlage unserer Arbeit zu nehmen. Daraus ergaben sich Bemühungen, der Mitmenschlichkeit einen hohen Stellenwert in unserem Wertesystem zu geben. Soziale Kompetenz wollten wir den Schülern mitgeben auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes. Folgende Elemente aus unserem Schulprogramm können diesem Bemühen zugeordnet werden. Die religiöse Schulwoche, Schulgottesdienste, die Einrichtung der „Einen-Welt-Gruppe“, die Partnerschaft mit Togo, Leistungskurs im Fach ev. Religion (gelegentlich nach den Wahlen durch die Schüler) und die Kooperation der Fachschaft Pädagogik mit der Lebenshilfe.

Um die soziale Kompetenz unserer Schüler zu verbessern, haben viele Lehrerinnen und Lehrer das Ausbildungspro-gramm von Lions Quest mitgemacht und setzen dies in der Erprobungsstufe beim „Lernen lernen“ um. Eine Streitschlichter-Ag stellt die Paten für die neuen Fünferklassen
und vermittelt bei Streitigkeiten in der Erprobungsstufe.
Der vorangegangene Aufriss unseres Schulprogramms öffnet mehrere Fenster; es handelt sich nicht um eine erschöpfende, detaillierte Darstellung dessen, was wir der Schulinspektion als unser gemeinsam erarbeitetes Schulprogramm vorgestellt haben, aber er zeigt, dass unsere Schule lebt und in Bewegung ist.

Wie oben schon erwähnt, haben alle Kollegen, alle Eltern und alle Schüler die Möglichkeit, das ausführlich ausgearbeitete Programm im Sekretariat einzusehen und an der Weiterentwicklung konstruktiv mitzuarbeiten.

R. Rieder

 
Das Schulprogramm am CGD
Der Schulleiter stellt in einer kurzen Zusammenfassung das Schulprogramm in seiner Entwicklung vor.
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Lehrersprechstunden 09-10, 2. Halbjahr
Hier finden Sie die aktuellen Sprechstunden für das Schuljahr 2009-2010 - 2. Halbjahr.
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Comenius-Projekt
Informationen zum Comenius-Projekt mit Italien und Spanien.
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Kontakte
Comenius-Gymnasium Datteln
Südring 150
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Fax: 02363 3747-22
E-Mail: Comenius_Gymnasium@gmx.de
Josef-Schule
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02363/359628

Klausurplan Sek II
Hier finden Sie den Klausurplan für die Sek II - Schuljahr 2009/2010 - 2. Halbjahr.
(Änderungen vorbehalten)
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Solarverein
Hier finden Sie Informationen über den Solarverein des Comenius-Gymnasiums.
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